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Unsere Geschichte
Konrad Erni
Die Geschichte unseres Vereins ist eng verbunden mit Konrad Erni, der erstmals 1978 Zentralamerika bereiste und 1992 unseren Verein gründete.
Als Konrad Erni nach Zentralamerika kam, erfuhr er von Julia Esquivel, einer Pastorin und Lyrikerin aus Guatemala, was Armut in diesen Ländern bedeutete. Er entschloss sich zum Handeln. Mit Spenden für den Erwerb von Saatgut und Geräten begann sein Einsatz.
Unterstützt von seiner Frau Regina und seinen fünf Kindern verkaufte er am Küsnachter Sommermarkt und am Basar im reformierten Kirchgemeindehaus indianische Werkarbeiten. Mit zahlreichen Diavorträgen und Kabarettaufführungen beschaffte er sich die nötigen Mittel.
Rund fünfzig kleinere und grössere Projekte unterstützte Konrad Erni in den zwanzig Jahren seines Wirkens. Sein selbstloser Einsatz war gelebte Nächstenliebe nach dem Vorbild von Julia Esquivel: «Wir alle sind doch Brüder und Schwestern.»
Beat Schneider (Eröffnung El Pital)
Zusammen mit Konrad Erni setzte sich Beat Schneider für den Ausbau der Aktivitäten unseres Vereins ein. Er übernahm die Leitung im Jahr 2000 und kümmerte sich mit grossem Engagement um die Belange der einheimischen Bevölkerung.
Alljährlich besuchte er unsere Projekte und pflegte die Kontakte zu unseren Vertrauensleuten und ihrer von uns unterstützten «Gemeinde». Er strukturiete die Arbeiten unseres Vereins und erweiterte den Kreis der Gönner und Spender bedeutend.
Beat Schneider verstarb am 10 Oktober 2007 überraschend im 61. Altersjahr. Alirio Ochoa, unser Vertrauensmann in Quetzaltenango schrieb uns: «Beat, wir werden uns an Dich erinnern wie an ein Licht für ein humaneres und gerechteres Leben.» |